Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen

Ein Taubenschwänzchen, fotografiert von Anja Fiedler (Freie Journalistin) in der Großen Laache, auf dem Waldweg vorbei Richtung Kilometer 0 des  Pulheimer...
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August

August

Im Monat August blüht in den renaturierten Auen des Pulheimer Bachs der Blutweiderich. Die Staude kann bis zu 2 Meter...
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Juli

Juli

Orchideen-Monat Im Monat Juli haben die Orchideen in den Auen des Pulheimer Bachs und des Abtsmühlenbachs, ein Quellbach und Nebengewässer...
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Juni

Juni

Immer wieder schön anzusehen, wenn im Juni, in der Mitte der etwa 6 Meter tiefen Teiche der Großen Laache, die heimische Seerose, die Teichmummel blüht. Sie reckt ihre leuchtend gelben Blüten über die bis zu 40 Zentimeter großen Schwimmblätter.
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Hildegard ist wieder da

Hildegard ist wieder da

In der Großen Laache, ein ehemaliger Rheinarm in dem der Pulheimer Bach versickert, konnte man sie über mehrere Jahre beim Sonnenbaden beobachten: Eine große Rotwangen-Schildkröte, ausgesetzt oder aus einem Gartenteich entlaufen.
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Mai

Mai

Der Wasser-Schneeball blüht im Mai. Seine fast Handteller großen Blüten sind zweigeteilt: Die äußeren, auffällig weißen Blüten, haben aber keine Staub- und Fruchtblätter – Attrappen vergleichbar.
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Knoblauchrauke, Zeigerpflanze für Aurorafalter und Waldbrettspiel

Knoblauchrauke, Zeigerpflanze für Aurorafalter und Waldbrettspiel

Seltene Tagfalter, wie Waldbrettspiel und Aurorafalter, beides Tagfalter, brauchen sie als Nektarpflanze: die Knoblauchrauke.
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März

März

Schlehdorn: Bachabschnitt Pletschmühle, Früchte fast Kirschgroß, kugelig, schwarzblau. Blühen vor der Blattentwicklung. Weißdorn/Mehlbeere:Bachabschnitt Große Laache, Früchte rot, kugelig. Helfen Vögeln...
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Februar

Februar

Schneeglöckchen: An vielen Böschungsabschnitten Pulheimer Bach. Rote Pestwurz: Pulheim, Unterlauf und Vorteich Große Laache. Elfenkrokusse: Pulheim, Naturschutzgebiet Große Laache.
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Frostige Zeiten für den Graureiher

Frostige Zeiten für den Graureiher

Frost und Schnee macht allen zu schaffen, auch dem Graureiher. Nur mit viel Geduld wird er einen Beutefisch aus dem Pulheimer...
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Januar

Januar

Grüne Nieswurz: Naturschutzgebiet Glessen, Liebesallee u und Pulheim, Naturschutzgebiet Große Laache. Winterlinge: Pulheim, Naturschutzgebiet Große Laache.
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Kontraste

Kontraste

Im Naturschutzgebiet Große Laache kann der Spaziergänger derzeit und direkt am Wegrand, ein Prachtexemplar eines Baumpilzes sehen. In Augenhöhe hat sich...
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Eine Uhu-Familie entdeckt den Pulheimer See und die Große Laache

Eine Uhu-Familie entdeckt den Pulheimer See und die Große Laache

Eine kleine Sensation im Gebiet rund um die Große Laache/Pulheimer See: Eine Uhu-Familie hat das Areal als ihr Revier entdeckt...
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Bienenschwarm kalt erwischt

Bienenschwarm kalt erwischt

Das war schon eine Überraschung: Direkt am Hauptspazierweg, entlang der Großen Laache, hatte sich ein großer Bienenschwarm in einem Holunderstrauch...
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Frühlingsvorbote Grüne Nieswurz blüht in der Großen Laache

Frühlingsvorbote Grüne Nieswurz blüht in der Großen Laache

Ein floristisches Highlight kann das geübte Auge derzeit in der Großen Laache bewundern: Etwa 2-3 Wochen zu früh blüht aktuell...
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Geretteter Eisvogel wurde ausgewildert

Geretteter Eisvogel wurde ausgewildert

An der niederländischen Grenze hatte das etwa 2 Wochen alte Eisvogelmännchen ein schlimmes Erlebnis: Es prallte im Flug gegen die...
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Rotwangenschildkröte in der Große Laache

Rotwangenschildkröte in der Große Laache

Seit Jahren ist der alte Rheinarm der Großen Laache als Revier der Rotwangenschildkröte bekannt. Bei der Führung anlässlich der Einweihung...
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Rote Pestwurz blüht am Bachufer der Großen Laache

Rote Pestwurz blüht am Bachufer der Großen Laache

Ein untrügliches Zeichen für den Frühling ist die dicke, eiförmige Blüte aus unzähligen rötlichen Blütenkörbchen der Roten Pestwurz. Im Volksmund...
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Rostgänse in der Großen Laache

Rostgänse in der Großen Laache

Anfang April 2010 wurde erstmals ein Pärchen Rostgänse in der Großen Laache, dem Mündungsgebiet des Pulheimer Bachs gesichtet. Rostgänse sind...
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Siebenschläfer in der Großen Laache tot aufgefunden

Siebenschläfer in der Großen Laache tot aufgefunden

Von einem Naturfreund, der das Naturschutzgebiet Große Laache schätzt, wurde in diesen Tagen ein Siebenschläfer tot aufgefunden. Äußerlich hatte das...
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Uhu-Familie entdeckt Pulheimer See und Große Laache

Eine kleine Sensation im Gebiet rund um die Große Laache/Pulheimer See: Eine Uhu-Familie hat das Areal als ihr Revier entdeckt und erfolgreich drei Küken groß gezogen. Weiter …

Kleinster Vogel Europas

Im Naturschutzgebiet Große Laache ist einer der kleinsten Vögel Europas zu Hause, das „Sommergoldhähnchen“ (Regulus ignicapillus). Dieser Winzlig, Körpergewicht etwa 5 Gramm, also um knapp 1 Gramm schwerer als eine 5 Cent-Münze, scheint in der Großen Laache überwintert zu haben. Faszinierend seine Flugmanöver rund um kahle Zweige und Blätter, um kopfunter kleine Insekten zu fangen. Eine Auszeichnung für das Naturschutzgebiet.
Das Foto war ein reiner Glücksfall.

Der Eisvogel brütet am Gillbach

In verschiedenen Bereichen des Verbandsgebietes ist der Eisvogel wieder heimisch: Von der Großen und Kleine Laache ist der Eisvogel Bach aufwärts zum naturnah ausgebauten HRB Bendacker gewandert. Am „wärmeren“ Gillbach liegt sogar ein echter Schwerpunkt. Ein stets gedeckter Tisch mit vielen kleinen Fischen ist der Grund.

Die Bilder entstanden am Gillbach und lassen hoffen.
Fotos: Rolf Thiemann, Naturschutzberater (www.naturschutzberater.de)

Orchideen

Am Rande des Erlebnispfades, im Bereich der Glessener Höhe, kann man diesen seltenen Orchideenfund bestaunen – aber bitte mehr nicht. Diese seltene Pflanze steht unter Naturschutz.

In der Aue Abtsmühlenbach gibt es eine große Anzahl des Braunroten Stendelwurzes (Epipactis atrorubens), eine seltene Orchideenart.

Seltener Wiesenstorchenschnabel schützen

Am Rand des Spazierweges rund um die Große Laache, genau gegenüber der großen Informationstafel, Höhe Auseebereich, hat sich seit einigen Jahren der seltene Wiesenstorchenschnabel angesiedelt (Geranium pratense). Derzeit kann man sich an seinen schönen blauen Blüten erfreuen. Um ihn besser zu schützen haben die Mitarbeiter des Bachverbandes große Driftblöcke ausgelegt, damit dort nicht gemäht wird. Driftblöcke sind große Steine, die Gletscher in der letzten Eiszeit in unserer Region transportiert und abgesetzt haben und die der Verband durch seine guten Kontakte zum Braunkohletagebau aus dem Tagebau Garzweiler bekommt. Jetzt ist die Absicht den dortigen Kurvenbereich um etwa einen Meter zur Böschung hin zu verlegen und durch weitere Driftblöcke den Bestand noch besser zu schützen. Gleichzeitig sollen die Brennesseln entfernt werden. “Eventuell kommt auch der frühere Bestand an Flockenblumen zurück,” so Verbandsvorsteher Horst Engel. An Wanderer und Spaziergänger geht der Apell, keine Blüten für die Vase mitzunehmen.

Nilgänse in der Großen Laache mit Nachwuchs

In der Abendsonnen zeigen sich die Nilgänse mit ihrem Nachwuchs. Eine Nilgans führt im flachen Wasser des Auseebereich ihre dreizehn Jungen aus.

Graureiher auf Froschjagd in der Großen Laache

Eigentlich ist der Graureiher auf Wühlmäuse spezialisiert. Ihnen stellt er ganzjährig in der freien Feldflur nach. Jetzt, nach dem langen und harten Winter, ist allerdings der Tisch im Feuchtgebiet Große Laache reich gedeckt. Vor allem Frösche und Kröten lassen sich derzeit bei ihrem Froschkonzert durch nichts übertreffen. Für Wanderer und Spaziergänger ein interessantes Schauspiel. Da kann es dem einen oder anderen Frosch aber schon mal schlecht ergehen. Der Graureiher sitzt auf der Lauer und pickt sich mit etwas Glück eine saftige Beute frisch aus dem fröhlichen Gequake. Allerdings muss man etwas Glück haben, um diesen Beutezug vor die Linse zu bekommen.

Seltene Wachholderdrossel am Pulheimer Bach

Bei der abendlichen Futtersuche wurde dieser seltene Gast auf der Schulwiese der Gemeinschaftsgrundschule in Sinthern gesichtet. Es ist die “bunteste” aller Drosselarten mit grauem Kopf, rostbraunem Rücken, grauem Bürzel und schwarzem, auffallend langem Schwanz. Sie liebt baumbestandene Bachufer und mit Feldgehölzen durchsetzte Agrarlandschaften. Durch schnackernde Rufe und Fluggesang macht sie auf sich aufmerksam. Beim “Hassen” auf Krähenvögel werden nicht nur vehemente Sturzflüge geflogen, sonden auch Kotspritzer eingesetzt. Die Wachholderdrossel brütet in kleinen Kolonien. Ein weiteres und wertvolles Zeichen für die gelungene Bachrenaturierung.

Igel schon aus dem Winterschlaf erwacht

Trotz morgendlicher Minusgrade konnte der erste Igel am renaturierten Bach zwischen Geyen und B 59 N entdeckt werden. Das offensichtlich noch junge Tier hatte den Winter gut überstanden und machte sich genüsslich über die frischen Pflanzentriebe auf der Bachböschung her. Ein erfreuliches Zeichen. Es zeigt, dass sich seit der Renaturierung im Jahr 2008 auch Reisighaufen, viel Welklaub und Gebüsch bilden konnte, das dem Igel einen guten Unterschlupf zur Überwinterung bietet. Inzwischen haben die jungen Baumgruppen von Schwarzerlen und Weiden sogar schon eine dichte und Höhe erreicht, dass die gewünschte Schattenwirkung auf das Gewässer erreicht ist. Damit die stärkeren Pflanzen sich noch besser entwickeln können, haben die Mitarbeiter des Bachverbandes in einigen Gehölzbereich aufasten und auslichten müssen.

Schwarzspecht im Naturschutz- und Quellgebiet Liebesallee heimisch

Man bekommt ihn nur mit viel Geduld vor das Teleobjektiv: Den größten europäischen Specht, den Schwarzspecht. Er hat Krähengröße und ein tief schwarzes Gefieder. Sein besonderes Kennzeichen ist der rote Schopf. Bei so einer Größe ist es klar, dass er seine Nisthöhlen nur in alte Bäume mit einem Stammdurchmesser von mindestens 45 Zentimeter hackt. Seine Anwesenheit im Auenwald des Naturschutz- und Hauptquellgebietes des Pulheimer Baches, der “Liebesallee”, in Bergheim-Glessen, ist auch ein Hinweis auf ein intaktes und wertvolles Biotop, das es weiter zu schützen gilt.

Halsbandsittiche im Landschaftsgarten Orr

Etwa zwanzig Halsbandsittiche (Psittacula krameri), auch kleiner Alexandersittich genannt, haben seit einigen Jahren den alten Baumbestand im Landschaftsgarten Orr, an der Kleinen Laache, für sich entdeckt. Besonders die uralten und riesigen Platanen haben es ihnen angetan. Wegen der großen Astlöcher, meist vom Specht zu komfortablen Nisthöhle ausgebaut, scheint die Platane dort ihr Lieblingsbaum zu sein. Bemerkenswert ist, dass ihnen auch der dritte harte Winter in Folge nichts anhaben konnte, denn ihre ursprüngliche Heimat sind Afrika und Asien. Die putzmunteren Neubürger (Neozon) nutzen schon im kalten Januar die ersten Sonnenstrahlen und inspizieren die Asthöhlen. Auf ihren Streifzügen sieht man sie auch im Naturschutzgebiet der Großen Laache, ein Altrheinarm, das Mündungs- und Versickerungsgebiet des Pulheimer Baches. Da es dort keine Platanen gibt, haben sie es besonders auf die Astlöcher großer Eschen abgesehen. Aber auch in den Hausgärten am Sportzentrum in Pulheim sind die hellgrünen Gesellen häufig als Gast zu sehen. Weitere Populationen findet man in Köln. in der Flora und auf dem Friedhof Melaten.

Silberreiher am Pulheimer Bach

Der Graureiher, ein heimischer Gast am Pulheimer Bach, hat jetzt einen eher noch seltenen Besuch eines Artgenossen in weißem Federkleid bekommen. Dabei war er in der von Schnee bedeckten Bachaue nur schwer zu entdecken. Doch Wolfgang Erler aus Geyen hatte Fotografen-Glück. Er bekam den weißen Vogel vor sein Teleobjektiv. Dann stellte sich heraus, dass er einen wirklichen Treffer gelandet hatte: Der erste Silberreiher am Pulheimer Bach. Der grazile Vogel wirkt eher exotisch, wie aus dem Zoo ausgebüxt. Aber mitnichten. Vor wenigen Jahren war die Entdeckung eines Silberreihers in unserer Region eine Sensation. Am Pulheimer Bach allemal. Sein Eldorado ist der Neusiedler See im Burgenland. Inzwischen lassen sich die Silberreiher auch in Deutschland an verschiedenen Standorten beobachten – zum Beispiel am Steinhuder Meer. Die weißen Schreitvögel sind nicht kälteempfindlich und auch bei frostigen Temperaturen an Fließgewässern zu beobachten, wenn sie dort Fische fangen können. So wie am Pulheimer Bach. Allerdings, so Naturbeobachter, gibt es für Deutschland noch keinen Brutnachweis. Das ist aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Rehe in der Großen Laache

2010 wurden im inneren Bereich der Teichketten erstmals Rehe beobachtet (Capreolus capreolus). Deutlich auch ihre Trittsiegel, die wegen ihrer steigenden Anzahl auf einen Wildwechsel hindeuten. Das Trittsiegel ist etwa 4,5 cm lang und ca. 3 cm breit. Der Bachverband macht darauf aufmerksam, dass Rehe im Naturschutzgebiet der Großen Laache ein gutes Zeichen sind. Offenbar zahlt es sich aus, dass der Bachverband im Winter 2009/2010 damit begonnen hat Trampelpfade und den beliebigen Zugang vom Wegenetz mit Benjeshecken zu schließen.

Große Laache – Pilze schießen aus dem Boden

Das feucht warme Wetter lässt alljährlich Pilze aus dem Boden schießen. Im Naturschutzgebiet Große Laache, einer etwa 18.000 Jahre alten Altrheinschlinge, kann man sie jetzt beobachten. Dabei ist die “Bauchweh-Koralle” (Bild 1) schon eine optische Besonderheit. Sie sieht aus wie eine hübsche Koralle und zählt zu den so genannten Korallenpilzen. Ihr Fruchtfleisch duftet nach Maggiwürze ist aber giftig. Es verursacht heftige Magen-Darm-Beschwerden. Die Bauchweh-Koralle gedeiht besonders gut im wertvollen Laubwald der Altrheinschlinge. Der Gewimperte-Erdstern (Bild 2) ist der häufigste Vertreter der hübschen und seltenen Gattung der Erdsterne. Seine Außenhülle springt zur Reifezeit in sieben bis acht sternförmig angeordnete Lappen auf. Erst dann kann man sie am Erdboden zuverlässig entdecken, da sie sonst stiellos und von kleiner kugeliger Gestalt leicht übersehen werden können. Der Gewimperte-Erdstern ist kein Speisepilz. Beide Aufnahmen wurden übrigens direkt neben dem Waldweg durch die Große Laache gemacht. Leider liegen derzeit dort viele, mutwillig zerstörte Pilze auf dem Boden. So auch der völlig zertrampelte Riesenbobist (Bild 3).

Seltene Seekanne eingewandert

Über 1,50 m tiefe Gewässer werden von der Seekanne selten besiedelt. Ihre Samen sind schwimmfähig, werden aber auch im Gefieder von Wasservögeln verbreitet. Vermutlich ist sie so, zum Beispiel über das Gefieder der Stockenten, in den Pulheimer Bach eingewandert und hat eine Stillwasserzone im renaturierten Bachabschnitt zwischen der Junkerburg in Geyen und der B 59 N in Besitz genommen. Sie wird leicht mit Seerosen verwechselt. Ihre Blätter haben aber nur eine Länge von maximal 8 Zentimetern. Ihre Blüten öffenen sich in der Sonne goldgelb und haben einen Durchmesser von etwa 3 Zentimetern. Die bärtigen Wimpern am Rande der Kronenblätter sollen die Schauwirkung auf Insekten erhöhen. Das dies gelingt, zeigt auch ein Männchen der Gebänderten-Prachtlibelle, das sich auf der Blüte niedergelassen hat.

Gartenschläfer in der Großen Laache entdeckt

Der Gartenschläfer aus der Familie der Bilche (Schläfer oder Schlafmäuse) ist ein Verwandter der Hörnchen und im Bestand das am stärksten in Europa zurückgegangene Nagetier. Um so erfreulicher war es den nur etwa 10cm großen, nachtaktiven Nager im alten Laubwald am oberen Prallhang der Großen Laache zu entdecken. Er scheint das Revier mit den sandigen und steinigen Ufern des Pulheimer Sees und dem alten Laubwaldbestand in der Große Laache für sich entdeckt zu haben. Sie verbringen den Tag gerne in kugelförmigen Nestern, in Baumhöhlen und gerne in Nistkästen oder wie das Bild zeigt in einem im Gebüsch liegenden Rest eines Rasengittersteins. Gartenschläfer sind Allesfresser. Die Nahrung besteht aus Insekten, Würmern, Schnecken sowie Früchten. Die Fortpflanzung findet von Mai bis Juli statt. Die Würfe umfassen 1-9, meist 4-6 Junge.

Graureiher auf eisigen Abwegen?

Früher hieß er Fischreiher. Als man aber feststellte, dass dieser stattliche Großvogel, mit über 90 cm Kopfhöhe, außerhalb seiner Brutzeit, Ende Februar Anfang März, seinen Nahrungsbedarf vor allem durch den Fang von Wühlmäusen deckte, hatte er seinen Namen weg: Graureiher. Auf dem Bild ist schön zu sehen, wie er auf einem Feld neben der Großen Laache, die nicht völlig zugefroren ist, unbeweglich vor einem Bau einer Wühlmaus lauert. Ob er am Ende kalte Füße bekam und wieder in die etwas wärmeren Offenwasserstellen der Teiche in der Großen Laache wechselte, oder ob er die Wühlmaus schnappen konnte, schwer zu sagen.