Mai

Der Wasser-Schneeball blüht im Mai. Seine fast Handteller großen Blüten sind zweigeteilt: Die äußeren, auffällig weißen Blüten, haben aber keine Staub- und Fruchtblätter – Attrappen vergleichbar. Sie sollen nur die Insekten anlocken. Was auch gut funktioniert.

Wasser-Schneeball:
An vielen Stellen des Pulheimer Baches zu finden, weil er einen gut mit Wasser versorgten Boden braucht.
Früchte des Wasser-Schneeballs im September

Innen stehen die regulären, kleinen Blüten mit Staub- und Fruchtblättern. Sie bieten den begehrten Nektar und im Winter für die Vogelwelt rote Früchte. Zuchtformen findet man in vielen Gärten. Ihre Blüten sind so groß, dass sie in der Mitte nicht mehr genug Platz haben für die echten Blüten, so dass sie sich ballförmig entwickelt haben und für Insekten und im Winter für die Vogelwelt  keinen Nutzen bringen.

Sumpfschachtelhalm:
Der Sumpfschachtelhalm, eine Heilpflanze,  begleitet die renaturierten Bachabschnitte von der Quelle bis zur Mündung. Er ist schwach giftig.
Borretsch:
Von Mai bis September blüht der Borretsch, eine  weitere Heil- aber auch Gewürzpflanze. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Im Volksmund auch Gurkenkraut genannt. In den renaturierten Auen an vielen Stellen zu finden.