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Kranke Schwarzerlen am Hochwasserrückhaltebecken-Sinthern müssen weichen

Die Schwarzerlen auf der Südseite des Hochwasserrückhaltebeckens sind leider alle mehr oder weniger von der Rußrindenkrankheit befallen. Man erkennt das an der dunklen Flüssigkeit, die an verschiedenen Stellen aus der Borke fließt. Auslöser ist ein Pilz ( Cryptostroma corticale).

Dieser Pilz kann jahrelang im Inneren des Baumes unentdeckt und symptomlos überdauern. Hitze und Trockenheit führen in der Regel zum Ausbruch, der dann auch dazu führt, dass in den Krone keine kleinen Äste mehr gebildet werden. Der Baum stirbt. Über mehrere Jahre verteilt hat deshalb der

Bachverband die stark befallenen Schwarzerlen herausgenommen. In den nächsten Tagen müssen weitere kranke Bäume folgen. Verbandsmeister Porschen hat sie rot markiert:

Ersatzpflanzung

Mit 100-Prozent-Förderung durch den Landschaftsverband Rheinland ist die so genannte Ersatzpflanzung im Hochwasserrückhaltebecken längst erfolgt. Alle Bäume haben inzwischen ansehnliche Kronen gebildet.

Verbandsvorsteher Horst Engel: „Zusammen mit der umlaufenden Feldahornhecke prägen sie inzwischen ein schönes Landschaftsbild“.